
BUDGET & KOSTEN
Was kostet die Freiheit?
BUDGET & WELTREISE-KOSTEN: Die nackte Wahrheit
„Wie könnt ihr euch das leisten?“ – Die Standardfrage an jedem Familienfest seit wir unser Startdatum, den 30. Juni 2026, verkündet haben. Die Antwort ist kein Lottogewinn, sondern eine Mischung aus Schweizer Spar-Disziplin und dem Mut, alles zu verkaufen, was nicht in einen Rucksack passt.
Hier erfährst du auf den Rappen genau, wie wir kalkulieren, woher die Kohle kommt und warum wir trotz Low-Budget nicht auf unser Einzelzimmer verzichten.

1. Die Sparphase: Von der Kaffeemaschine zur Weltreise
Bevor wir am Strand von Thailand sitzen, müssen wir in der Schweiz liefern. Unser Ziel: Finanzielle Freiheit durch Minimalismus.
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Radikaler Lifestyle-Schnitt: Wir haben unsere Fixkosten analysiert und alles rausgeworfen, was uns nicht beim Reisen hilft. Abos gekündigt, Versicherungen optimiert – Kleinvieh macht in der Schweiz massiv Mist.
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Die Ricardo-Strategie: Unser Hausrat ist unsere Goldmine. Wenn wir es nicht mitnehmen können, wird es zu Cash gemacht.
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Der Motivations-Check: Ein altes Sofa für CHF 200.– auf Ricardo zu verkaufen, fühlt sich gut an. Zu wissen, dass das in Vietnam 10 Tage Leben inklusive Einzelzimmer finanziert, fühlt sich verdammt geil an.
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Automatisches Sparen: Sobald der Lohn kommt, geht ein fixer Betrag auf unser Weltreise-Konto bei Neon. Was man nicht sieht, gibt man nicht aus.
2. Vorbereitungskosten: Die Investition vor dem Abflug
Manche denken, die Kosten fangen erst am Flughafen an. Falsch gedacht. Bevor wir den ersten Fuss in den Flieger setzen, haben wir in der Schweiz schon ordentlich investiert. Das ist unser "Eintrittspreis" in die Freiheit:

3. Das Tagesbudget: Low Budget, High Privacy
Wir sind keine Luxus-Reisenden, aber wir sind auch keine 20 mehr. Wir lieben das Backpacker-Leben, aber wir hassen Schnarchen im 12er-Dorm. Deshalb reisen wir Low Budget mit Einzelzimmer-Garantie.
In Südostasien ist unser Ziel ein Tagesbudget von CHF 25.– bis 35.– pro Person.
Unsere tägliche Rechnung:
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🏠 Einzelzimmer (CHF 12.–): Einfache Guesthouses oder Homestays. Ein Bett, ein Ventilator, eine Tür, die man von innen schliessen kann. Mehr brauchen wir nicht zum Glücklichsein.
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🍜 Streetfood-Liebe (CHF 10.–): Wir essen dort, wo die Locals Schlange stehen. Es ist frischer, leckerer und kostet einen Bruchteil vom Touri-Restaurant. Wasser gibt's an Refill-Stationen – spart Plastik und Rappen.
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🛵 Abenteuer & Transport (CHF 8.–): Lokale Busse statt Privattaxis. Scooter mieten statt geführte Touren. Wir investieren unser Geld lieber in einen Tauchgang als in ein klimatisiertes Taxi.
Das macht monatlich ca. CHF 900.– pro Person. Zum Vergleich: Dafür kriegst du in Zürich mit Glück ein WG-Zimmer – wir kriegen dafür einen ganzen Monat Abenteuer.
4. Banking: Keinen Rappen an die Banken verschenken
Geld verdienen fängt beim Nicht-Verschwenden an. Schweizer Bankgebühren im Ausland sind der Endgegner jeder Reisekasse.
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WISE & Revolut: Unsere absoluten Must-haves. Keine Wechselkursgebühren, keine unnötigen Fixkosten.
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Die Automaten-Falle: In Thailand kosten Abhebungen pauschal ca. CHF 7.50. Wir heben daher immer den Maximalbetrag ab, um die Gebührenquote zu drücken. Wer 20 Mal kleine Beträge abhebt, hat schon ein paar Übernachtungen verschenkt.

5. Das Sicherheitsnetz: Der "Schlaf-gut-Notgroschen
Wir reisen mutig, aber nicht lebensmüde. Ein Notgroschen von CHF 5'000.– pro Person ist Pflicht. Er liegt auf einem separaten Konto für den Fall, dass wir mal schnell einen Flug nach Hause brauchen oder die medizinische Vorauszahlung im Krankenhaus fällig wird. Dieser Puffer sorgt dafür, dass wir nachts ruhig schlafen können.

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